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20.11.16

St. Elisabeth, Wolfsburg-Westhagen

Die Kirche St. Elisabeth in Wolfsburg-Westhagen ist profaniert worden. Die letzte Heilige Messe feierte Weihbischof Heinz-Günter Bongartz mit der Gemeinde am vergangenen Samstag, 19. November 2016.
Das 1978 errichtete Gotteshaus gehörte (ebenso wie die Kirchen St. Bernward, St. Heinrich, St. Raphael und St. Christophorus) zur Pfarrei St. Christophorus in Wolfsburg. Nach der Profanierung wird das Gebäude-Ensemble aus Kirche, Pfarrhaus und Pfarrheim an die Stadt Wolfsburg verkauft.
Die Kommune plant, das Pfarrheim und das Pfarrhaus zu einer Kindertagesstätte umzubauen. Anschließend soll die katholische Kirche in Wolfsburg die Trägerschaft der neuen Kita übernehmen. Die Kirche wird zu einem späteren Zeitpunkt voraussichtlich in ein Bürgerbegegnungszentrum umgewandelt. Seit dem Jahr 2002 sind im Bistum Hildesheim 64 Kirchen profaniert worden. (Bistum Hildesheim)

30.6.13

Hl. Herz Jesu, Neuhaus/Oste

Den Hildesheimer Bischof Norbert Trelle führen die regelmäßigen Profanierungsgottesdienste bis in die entlegensten Ecken des Bistums. So am vergangenen Freitag, als der Bischof die Kapelle Hl. Herz Jesu in Neuhaus/Oste profanierte. Die Kapelle war eine Filialkirche der Pfarrgemeinde „Heilig Kreuz“ in Otterndorf.

Geweiht wurde sie im Jahr 1960. Zuvor war in dem Gebäude eine Strumpffabrik untergebracht. Nach dem Bau des Pfarrhauses 1964 wurden die hinteren Räume als Begegnungsstätte umgebaut, die vor allem von der Jugend genutzt wurde. Seit 2004 war dieser Teil des Gebäudes vermietet und wird als kommunales Jugendzentrum verwendet.

Einem Pressebericht zufolge interessiert sich nun der Verein "Lumpenhunde" für das Gebäude.

Foto: Bistum Hildesheim, Immobilienabteilung

St. Bruder Konrad, Hannover

Am vorvergangenen Sonnabend, 22. Juni, wurde die katholische Kirche St. Bruder Konrad in Hannover profaniert. Den letzten Gottesdienst leitete Weihbischof Heinz-Günter Bongartz. Es war die 41. Kirche im Bistum Hildesheim, die in den letzten zehn Jahren (seit 2003) geschlossen wurde.

Hier einige Bilder vom Profanierungsgottesdienst. Die Hannoversche Allgemeine berichtet von Protesten und Unverständnis seitens der Gemeinde. Die Kirche, eine ehemalige Lagerhalle, ist bereits verkauft und soll abgerissen werden.

Foto: Bistum Hildesheim, bph

30.12.12

Neue Simultankirche in Coppenbrügge

Einmal im Monat wird künftig in der evangelischen Kirche St. Nikolai in Coppenbrügge eine katholische Messe gefeiert. Die frühere katholische Kirche Maria Königin der Apostel war am 9. Juni durch Bischof Norbert Trelle profaniert worden. In Deutschland gibt es etwa 65 solcher Simultankirchen.

28.12.12

Bleibt vorerst: St. Josef, Volpriehausen

Es gibt auch gute Nachrichten aus dem Bistum Hildesheim, von wo bis jetzt eine ganze Reihe von Kirchenschließungen zu berichten waren. Die Kirche St. Josef in Volpriehausen (Kreis Northeim) bleibt mindestens bis 2019 erhalten. Die HNA berichtet:
Die sonntäglichen Gottesdienste würden laut Hieber von 30 bis 40 Katholiken besucht, und auch auf die intakte Bausubstanz der Kirche sei hingewiesen worden. Außerdem haben der Pastoralrat, die Stadt Uslar und Ortsbürgermeister Gerd Kimpel dem Folgeantrag „unterstützende Stellungnahmen“ zugefügt, mit dem Wunsch, die für 2014 vorgesehene Stilllegung weiter zu verschieben. Jetzt sei die Nachricht vom Bistum Hildesheim eingetroffen, die keine Schließung in den kommenden sechs Jahren vorsieht. „Die Gemeinde in Uslar und die Gläubigen der Filialkirche können dem Jahr 2019 mit Ruhe entgegen sehen“, schreibt Bertold Hieber. Er führt die erneute Verschiebung der Schließung auf das „aktive pastorale Leben und die aktive Gestaltung des Gemeindelebens in der Filialkirche“ zurück, das es zu erhalten gelte.

8.9.10

St. Magdalenen, Sehnde-Evern

Eine Nachricht aus meinem Heimatbistum:
Die Kapelle St. Magdalenen in Sehnde-Evern wird profaniert und verliert damit ihre Funktion als Ort für Gottesdienste. Das hat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle entschieden. Generalvikar Dr. Werner Schreer wird den Profanierungsgottesdienst am Sonntag, 12. September, um 10.30 Uhr leiten.
Die Kapelle ist eine Filialkirche der Pfarrgemeinde „St. Marien“ in Sehnde. Sie wurde zu Ostern 1955 geweiht.
Die Kapelle St. Magdalenen ist Eigentum des Bischöflichen Stuhls. Sie soll nach der Profanierung abgerissen und das Grundstück als Bauplatz verkauft werden. Ein Tabernakel von Hanns Joachim Klug aus Hannover wird in der Pfarrkirche Heilige Engel in Peine Verwendung finden.

20.1.08

Geplante Kirchenschließungen in der Region Hannover

Die Hannoversche Allgemeine berichtet am 18. Januar über Kirchenschließungspläne des Bistums Hildesheim.

In Hannover sollen die Kirchen St. Christophorus (Stöcken), Maria Frieden (Buchholz), und St. Michael (Wülfel) "verkauft, anders genutzt, im schlimmsten Fall abgerissen" werden. Für St. Bruder Konrad in der List ist die Übernahme durch orthodoxe Gemeinden im Gespräch.

Insgesamt sollen von den 50 Gemeinden in der Region Hannover noch die Hälfte übrig bleiben.

Eine Fotogalerie: Hier.

Andere Kirchen, die betroffen sind:
- St. Hedwig, Springe-Völksen
- Heilige Familie, Ronnenberg-Empelde
- St. Jakobus der Jüngere, Weetzen
- St. Barbara, Hänigsen
- Dreifaltigkeitskirche, Hämelerwald
- Corpus Christi, Garbsen
- St. Magdalenen, Evern
- Herz Mariä, Arnum
- Unbeflecktes Herz Mariä, Neustadt
- Heilig-Kreuz-Kirche, Pattensen-Schulenburg

Eine Fotogalerie: Hier.