Ein Blog mit Informationen zu Umnutzung, Verkauf oder Abriß katholischer Kirchen in Deutschland
20.11.16
St. Elisabeth, Wolfsburg-Westhagen
26.7.15
Profanierte Kirchen im Bistum Hildesheim
Weitere solcher Listen werden für die Bistümer Aachen, Berlin, Münster und Paderborn geführt.
30.6.13
Hl. Herz Jesu, Neuhaus/Oste
Den Hildesheimer Bischof Norbert Trelle führen die regelmäßigen Profanierungsgottesdienste bis in die entlegensten Ecken des Bistums. So am vergangenen Freitag, als der Bischof die Kapelle Hl. Herz Jesu in Neuhaus/Oste profanierte. Die Kapelle war eine Filialkirche der Pfarrgemeinde „Heilig Kreuz“ in Otterndorf.
Geweiht wurde sie im Jahr 1960. Zuvor war in dem Gebäude eine Strumpffabrik untergebracht. Nach dem Bau des Pfarrhauses 1964 wurden die hinteren Räume als Begegnungsstätte umgebaut, die vor allem von der Jugend genutzt wurde. Seit 2004 war dieser Teil des Gebäudes vermietet und wird als kommunales Jugendzentrum verwendet.
Einem Pressebericht zufolge interessiert sich nun der Verein "Lumpenhunde" für das Gebäude.
St. Bruder Konrad, Hannover
Am vorvergangenen Sonnabend, 22. Juni, wurde die katholische Kirche St. Bruder Konrad in Hannover profaniert. Den letzten Gottesdienst leitete Weihbischof Heinz-Günter Bongartz. Es war die 41. Kirche im Bistum Hildesheim, die in den letzten zehn Jahren (seit 2003) geschlossen wurde.
Hier einige Bilder vom Profanierungsgottesdienst. Die Hannoversche Allgemeine berichtet von Protesten und Unverständnis seitens der Gemeinde. Die Kirche, eine ehemalige Lagerhalle, ist bereits verkauft und soll abgerissen werden.
Foto: Bistum Hildesheim, bph
30.12.12
Neue Simultankirche in Coppenbrügge
28.12.12
Bleibt vorerst: St. Josef, Volpriehausen
Die sonntäglichen Gottesdienste würden laut Hieber von 30 bis 40 Katholiken besucht, und auch auf die intakte Bausubstanz der Kirche sei hingewiesen worden. Außerdem haben der Pastoralrat, die Stadt Uslar und Ortsbürgermeister Gerd Kimpel dem Folgeantrag „unterstützende Stellungnahmen“ zugefügt, mit dem Wunsch, die für 2014 vorgesehene Stilllegung weiter zu verschieben. Jetzt sei die Nachricht vom Bistum Hildesheim eingetroffen, die keine Schließung in den kommenden sechs Jahren vorsieht. „Die Gemeinde in Uslar und die Gläubigen der Filialkirche können dem Jahr 2019 mit Ruhe entgegen sehen“, schreibt Bertold Hieber. Er führt die erneute Verschiebung der Schließung auf das „aktive pastorale Leben und die aktive Gestaltung des Gemeindelebens in der Filialkirche“ zurück, das es zu erhalten gelte.
8.9.10
St. Magdalenen, Sehnde-Evern
Eine Nachricht aus meinem Heimatbistum:Die Kapelle St. Magdalenen in Sehnde-Evern wird profaniert und verliert damit ihre Funktion als Ort für Gottesdienste. Das hat der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle entschieden. Generalvikar Dr. Werner Schreer wird den Profanierungsgottesdienst am Sonntag, 12. September, um 10.30 Uhr leiten.Die Kapelle ist eine Filialkirche der Pfarrgemeinde „St. Marien“ in Sehnde. Sie wurde zu Ostern 1955 geweiht.
Die Kapelle St. Magdalenen ist Eigentum des Bischöflichen Stuhls. Sie soll nach der Profanierung abgerissen und das Grundstück als Bauplatz verkauft werden. Ein Tabernakel von Hanns Joachim Klug aus Hannover wird in der Pfarrkirche Heilige Engel in Peine Verwendung finden.
20.1.08
Geplante Kirchenschließungen in der Region Hannover
In Hannover sollen die Kirchen St. Christophorus (Stöcken), Maria Frieden (Buchholz), und St. Michael (Wülfel) "verkauft, anders genutzt, im schlimmsten Fall abgerissen" werden. Für St. Bruder Konrad in der List ist die Übernahme durch orthodoxe Gemeinden im Gespräch.
Insgesamt sollen von den 50 Gemeinden in der Region Hannover noch die Hälfte übrig bleiben.
Eine Fotogalerie: Hier.
Andere Kirchen, die betroffen sind:
- St. Hedwig, Springe-Völksen
- Heilige Familie, Ronnenberg-Empelde
- St. Jakobus der Jüngere, Weetzen
- St. Barbara, Hänigsen
- Dreifaltigkeitskirche, Hämelerwald
- Corpus Christi, Garbsen
- St. Magdalenen, Evern
- Herz Mariä, Arnum
- Unbeflecktes Herz Mariä, Neustadt
- Heilig-Kreuz-Kirche, Pattensen-Schulenburg
Eine Fotogalerie: Hier.